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8 überzeugende Gründe warum Yoga dein Leben verbessert. Was ist dran an diesem Yoga-Hype?


Yoga - die einen lieben es und die anderen halten es für einen weiteren Hype, sehen esoterische, verrenkte Yogis mit Räucherstäbchen vor ihrem „inneren Auge“.


Yoga ist eine jahrtausendealte Lehre, die sich bis in die heutige Zeit sehr gewandelt hat. Es haben sich sehr viele Yogarichtungen entwickelt, was den ein oder anderen sicherlich unsicher macht was Yoga überhaupt ist und welche Vorteile es bringt.


Eine Yogarichtung, die sich gerade in der westlichen Welt ausgebreitet hat, ist das Hatha-Yoga. Oft wird es synonym zu dem Begriff Yoga verwendet. Daher möchte ich in diesem Beitrag auf das Hatha-Yoga näher eingehen. Viele dieser Vorteile treffen auch auf andere Yogastile zu. Wenn du mehr über die einzelnen Yogastile erfahren möchtest, dann schreib mir gerne. Vielleicht wird das dann ein eigener Beitrag.


Nun zu den 8 entscheidenden Gründen warum Yoga dein Leben verbessert:


Grund 1: Gedanken loslassen

Jeder kennt es. Unsere ToDo-Liste ist meist sehr lang und dann kommen noch Wünsche von anderen auf uns zu, sodass es uns sehr schwer fällt diese vielen Gedanken einfach mal loszulassen und den Kopf frei zu machen. Man spricht auch von dem Affengeschnatter im Kopf, den Monkeymind. Meist meldet sich dieser Affe im Kopf besonders dann, wenn wir versuchen uns zu entspannen. In einer Yogastunde lernst du einfache Meditationen und Achtsamkeitsübungen um den Geist zur Ruhe zu bringen. Außerdem sorgt der oder die Yogalehrer:in dafür, dass du während den Yogaübungen bei dir im „hier und jetzt“ bist. Am Ende einer Yogastunde steht dann noch die Schlussentspannung, auch Shavasana genannt, oder auch der „Schlaf der Toten“.

Von den Teilnehmern in meinem Yogakurs bekomme ich häufig die Rückmeldung, dass sie es im Yogakurs schaffen eine  Stunde den Geist bei sich zu halten und die Gedanken loszulassen, was zu einer tiefen Entspannung führt.



Grund 2: Muskelaufbau

Die Yogaübungen, auch Asanas genannt, stärken die Muskulatur im ganzen Körper. Es werden insbesondere die „kleinen“ Muskeln im Körper angesprochen, die für die ganze Haltung des Körpers zuständig sind. Diese Haltemuskeln werden in einem Krafttraining häufig vernachlässigt, weil dieses Muskelwachstum nicht immer sofort sichtbar wird. Allerdings sieht man es an der Haltung und vor allem spürt man es bei sich selbst. Bei den Yogaübungen werden alle Muskeln angesprochen, auch die, die wir tagtäglich meist vernachlässigen (Muskulatur in den Füßen, Händen, im Rücken-Schulterbereich, Bauchmuskeln u.ä.)

Ausserdem werden mit kraftvollen Übungen im Flow der Kreislauf trainiert, die Ausdauer und Kraftausdauer geübt und stetig verbessert. Hier kann man durchaus ins Schwitzen kommen.


Grund 3: Dehnen/ Faszientraining

In vielen Sportarten wird das Dehnen und auch die Faszien (Bindegewebe im Körper) eher vernachlässigt oder nur wenig beachtet.

Zum Fasziensystem zählen das Bindegewebe, die Gelenkkapseln und auch die Bänder. Die Bindegewebsstrukturen umhüllen und durchziehen praktisch jede Struktur unseres Körpers (Muskeln, Blutgefäße, Nervenbahnen, Knochen, Organe)


Durch Stress, Fehlhaltungen und Bewegungsmangel entstehen verhärtete und verklebte Faszien.

Bei jeder Dehnübung aktivierst du deine Faszien.

Durch Dehnübungen bzw. Halteübungen im Yoga wird der Körper flexibler, du wirst beweglicherund stabiler. Dadurch verbessert sich die ganze Körperhaltung, muskuläre Dysbalancen werden ausgeglichen und Verspannungen gelöst.


Weiterer Gewinn: Deine Muskeln können schneller regenerieren und sind weniger anfällig für Verletzungen.

Daher ist Yoga auch für Sportler gut geeignet.


1 Stunde zum Kennenlernen oder 10er Kurs.


Grund 4: Schmerzfrei werden und Verspannungen lösen

Wie Eingangs schon erwähnt, ist es wichtig die kleinen Muskeln im Körper zu trainieren, die man kaum sieht, aber durchaus fühlt. Wer regelmäßig die kleinen, tiefen Muskeln im Körper trainiert, schützt seinen Körper aktiv vor Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Hüftproblemen usw.

Wichtig für alle, egal ob Sportmuffel oder Leistungssportler. Natürlich werden auch die großen Muskelgruppen im Yoga trainiert.

Durch die richtige Haltung, werden bei allen Übungen die Gelenke geschont. Man achtet immer und besonders auf die Knie, Hüfte und natürlich die Schultern und die Wirbelsäule.

Die richtige Haltung beginnt mit dem richtigen Stand auf der Erde, wie hier bei der Kriegerposition auf dem Bild. Auf sandigem Boden, wobei noch starker Wind von der Seite weht, ist es nicht ganz so einfach die Balance zu finden.


☀️Versuche den Krieger II gerne mal auf weichem Sand. Halte für 5 tiefe Atemzüge& wechsle die Seiten. 🐚

Wie fühlt es sich an?☀️



Grund 5: Entspannung

Entspannung ist ein Zustand, den viele gerne erreichen möchten, und doch ist es eine schwierige Übung. Oft passiert es, dass der Körper in Ruhelage (sitzend oder liegend) ist, der Geist sich aber dieser entspannten Haltung nicht anpassen möchte.

Plötzlich meldet sich wieder der bekannte Affe (meist mehrere) zu Wort (Monkeymind). Nun gibt es verschiedene Entspannungstechniken, die du einüben kannst.

In einer Yogastunde sollte zu Beginn eine entspannte Achtsamkeitsübung stehen und ein Shavasana (Schlaf der Toten), eine tiefe Entspannungsphase, am Ende.

Ein Geheimnis der Entspannung nach einer Yogastunde liegt in der Bewegung davor. Wenn der Körper ausgepowert ist, kommt der Geist besser zur Ruhe.

Probiere es selbst aus!

Ein zweites Geheimnis ist das erlernen und üben von Achtsamkeit.

Auch können Elemente aus verschiedenen Entspannungstechniken einfließen.




Grund 6 Achtsamkeit einfach (kennen)lernen

Achtsamkeit ist das bewusste und wertungsfreie Wahrnehmen in diesem Moment. Das heißt, wir lenken unsere Aufmerksam auf etwas bestimmtes, lassen uns nicht ablenken und schweifen nicht ab. Wir lassen den „Affen“ im Kopf verstummen, der uns immer wieder in unserer Achtsamkeit herausfordert. (Auch bekannt als Monkeymind)


Im Yoga gehen wir achtsam in die Übungen hinein, unsere Füße sind bewusst aktiv, die Beine ziehen aufeinander zu (ohne dass man das alles sieht). Die Schultern werden nach hinten unten gerichtet, der Scheitel geht gerade nach oben (und so weiter und so weiter).


Wir lenken im Yoga unsere Muskeln und auch unsere Gedanken gezielt auf das jetzige Thema. Außerdem schicken wir unsere Gedanken bewusst fort, lassen sie da sein, schenken ihnen aber keine Beachtung. Dadurch bleibt dem Affen kein Platz um uns abzulenken.


Achtsamkeit beginnt meist mit der Wahrnehmung unseres Körpers und unseres Atems. Damit kommen wir zu dem nächsten Punkt.


Grund 7 Atmen

Atmen ist lebenswichtig. Im Yoga wird die Atmung ganz gezielt eingesetzt und hilft uns achtsam bei uns zu bleiben.


Yogaübungen werden gerne mit der Atmung verbunden. Anstrengende Haltungen werden mit einer bestimmten Atemtechnik begleitet, so dass die Aufmerksam weg von der Anstrengung & hin zur Atmung führt. Das hilft länger durchzuhalten. Auch im Alltag hilft die richtige Atemtechnik zur passenden Zeit bestimmte Situationen auszuhalten, die schwierig sind.


Außerdem üben wir im Yoga verschiedene Atemtechniken, die uns z.B. helfen zu entspannen. Wenn wir es schaffen, uns in stressigen Alltagssituationen auf unsere Atmung zu konzentrieren und diese zu verlangsamen, dann erleben wir die Situation nicht als stressig. Dies bedarf etwas Übung und (zu Beginn) der richtigen Anleitung.



Grund 8: Beweglichkeit im Alter


Manch einer denkt vielleicht, im Alter wird man automatisch unbeweglich, hat Rücken-, Schulter-, Hüftprobleme, ein unaufhaltsamer Prozess? Ab wann ist man denn alt?


In dem Spruch „Man ist so alt wie man sich fühlt“ steckt viel Wahrheit. Im Grunde ist es mit der Beweglichkeit umgekehrt. Sie verschwindet nicht automatisch mit dem Älterwerden, sondern wer sich nicht bewegt, fühlt sich alt oder älter. Natürlich ist der Alterungsprozess nicht aufzuhalten, aber wer lange seine Beweglichkeit erhalten kann, bleibt trotzdem länger jung.


Man sagt ja auch „Wer rastet, der rostet“.

Wer also etwas für seine Beweglichkeit im Alter tun möchte, der sollte JETZT anfangen.


Aber auch aktive Sportler haben oft im Alter Probleme mit Gelenken oder dem Fasziengewebe, wenn sie z.B. eine Sportart wählen, die einseitiges Training hervorbringt.


Im Yoga werden Gelenke bewusst geschützt, die Tiefenmuskulatur gestärkt, sich um das Fasziengewebe gekümmert, Dybalancen ausgeglichen, Verspannungen gelöst uvm, was schon gesagt wurde.


All die Dinge, die im Yoga so wichtig, so hilfreich & gesund für Körper und Geist sind, zeigen sich natürlich ganz besonders im Alter, besonders wenn man es versäumt hat sich darum zu kümmern als man sich noch nicht so alt gefühlt hat.


Dasselbe gilt nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist. Achtsamkeit, Entspannung, Konzentration & Bewegung hält auch den Geist jung.


Beweglichkeit im Alter im Körper und Geist ist also ein lohnenswertes Ziel.



Fazit:


Alltagstauglichkeit von Yoga


Alles, was in einer Yogastunde geübt wird, kann und soll in den Alltag automatisch übernommen werden. Das passiert in kleinen Schritte und braucht Zeit, wer dies regelmäßig durchführt, wird die Alltagstauglichkeit erkennen.


Beispiel: In der Yogaübung wird an der richtigen Haltung gearbeitet. Dieses Training zeigt sich recht schnell in der Körperhaltung im Alltag. Man geht aufrecht, sitzt gerade, hat Muskulatur entwickelt, die das von ganz alleine übernimmt.

Gleichzeitig ändert sich mit der Zeit auch die innere Haltung. Man sieht klarer, trainiert nicht nur die Muskeln, sondern auch den Geist und die Wahrnehmung der Dinge. Man strahlt mit der Zeit auch die innere Haltung aus und sieht Dinge meist wertfrei oder erkennt sogar das Positive.


Außerdem wird man generell beweglicher. Das fängt an beim Schuhe zubinden (plötzlich kann man das wieder im Stehen und muss sich dafür nicht hinsetzen) oder auch bei vielen anderen alltäglichenBewegungen, die mir plötzlich viel leichter fallen als vorher.

Auch die Yogaübungen selbst kann man sehr gut in den Alltag übernehmen. Beim Warten an der roten Ampel kann man sich über 2 Minuten geschenkter Zeit für eine Achtsamkeits- oder Atemübung freuen oder man mobilisiert Schultern und Rücken in dieser Zeit.


Die Haltung von Yoga geht immer mehr in den Alltag über und führt zu einer guten Haltung von Körper und Geist.


Das Schwierigste ist übrigens das Ausrollen der Yogamatte. Setz dir kleine Ziele: 10 Minuten, immer zur gleichen Zeit oder ein paar Mobilisierungsübungen & Dehnen, ein kleiner Flow, mehrmals hintereinander oder oder oder.

Es muss nicht immer die ganze Stunde sein, einmal pro Woche ein Yogakurs hilft jedoch sehr um auf dem Weg zu bleiben und das Gelernte in den Alltag einzubauen.



Das war viel Theorie - wichtig ist einfach mal Yoga zu beginnen.

Wenn man sich zu einem Kurs anmeldet, hat man eine Verbindlichkeit & geht dann meist auch hin. Manch einer möchte vielleicht lieber online von zu Hause aus Yoga erstmal ausprobieren.


Wenn du in Neuhäusel oder Umgebung wohnst irgendwo zwischen Koblenz und Montabaur, dann melde dich gerne noch zu meinem Yogakurs an.

Für alle, die das nicht schaffen oder möchten oder zu weit weg wohnen, können die Bewegte Entspannung online mitmachen.


Wenn dir der Beitrag gefallen hat, würde ich mich mega über ein Like freuen. Du kannst ihn gerne auch weiterempfehlen an eine Freund:in, eine Kolleg:in, oder wer auch immer zu diesem Thema mehr wissen möchte.


Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag mit vielen Glücksmomenten! Deine Karin mach’s gut!

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